du tier du

beschimpfung, „du tier du“.

bestialisch, ungezügelt, maßlos, unmoralisch, verkommen, abwertend, entwürdigend.
zurückgesetzt auf ein unkommunikatives, vorsprachliches niveau.
den puren instinkten unterworfen.

würdigung „du mensch du“.

reflektiert, intelligent, sprachbegabt, moralisch, gezügelt, selbstbewusst.
herausgehoben aus der unbewussten natur.
nur dem intellekt gehorchend.
der mensch ist wertig.
das tier ist unwertig.
der mensch ist tier.
biologisch gesehen.
das wollen wir nicht hören.
der mensch ist zu zivilisiert, um natur zu sein.

das tier ist zu unzivilisiert, um mehr als Sache zu sein.
sache zur nutzung.
zur ausbeutung.
zur misshandlung.
zum eigentum.
zu versuchszwecken.
zum amüsement.
zur geregelten zucht.
zur unterwerfung.
10 liter milch pro tag braucht die kuh, um ihr kalb zu ernähren.
50 liter milch pro tag muss die kuh geben, um die gier der menschen zu befriedigen.
30 eier im Jahr legt das bankivahuhn, um die art zu erhalten.
300 eier im Jahr legt eine zuchthenne, um den effizienzkriterien zu genügen.
6 ferkel wirft eine wildschweinsau, die sie ernähren kann.
14 ferkel wirft eine zuchtsau, um genügend subventionen zu lukrieren.
mütter und ihre babies.
das darf man nur vom menschen sagen.
kühe, säue, hennen sind keine mütter.
sie sind wahlweise wurf-, lege- oder milchmaschinen.
sie gebären nicht.
sie werfen.
sie stillen nicht.
sie säugen.
sie haben keine mutterliebe.
sie haben nur den instinkt.
eine hundemutter rettet ihre jungen aus einem brennenden haus.
instinkthandlung.
eine menschenmutter rettet ihr baby aus einem brennenden haus.
heroische tat.

feststellung, „du tier du“.

endlich zu sehen.
zu erkennen.
das verbindende.
die liebe.
das leben.
das miteinander.
den menschen als tier.
als ein teil der natur.
als eingebettet in das umfassende ganze.
der nützlichkeit überhoben.
auch der nutzbarkeit.
einander kennen zu lernen.
voneinander zu lernen.
sprachbarrieren spielen keine rolle.
speziesgrenzen werden obsolet.
die ausbeutung überwinden.
auch die misshandlung.
und die ausnutzung.
es gibt kein eigentum an leben mehr.
nur mehr leben für sich.
und füreinander.

von der beschimpfung
über die feststellung
zur würdigung, „du tier du“.
ausgezeichnet am leben teilzuhaben.

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