When you think that that thinks

Modern man calls himself Homo sapiens, which means something like understanding, understanding, wise, clever, clever, reasonable person. It also means that this modern human, with all his rationality, is not only the crown of creation, but also has the largest brain of any primate, our closest relative, which enables him to fulfill the very attributes he ascribes to himself. Even the philosophers who have taken on human beings and want to fathom their nature disagree on many things, depending on their own orientation, except those human beings not only have reason, but are capable of using reason, otherwise it would be It is probably idle to ask him to use his own understanding, as Immanuel Kant does. It is also that reason which distinguishes man from all lower creatures.

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Wenn man denkt, dass das denkt

Der moderne Mensch nennt sich Homo sapiens, was soviel wie verstehender, verständiger, weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch bedeutet. Es heißt auch, dass dieser moderne Mensch mit all seiner Rationalität nicht nur die Krone der Schöpfung ist, sondern auch das größte Gehirn aller Primaten, unseren nächsten Verwandten hat, was ihn dazu befähigt eben jene Attribute zu erfüllen, die er sich selbst andichtet. Selbst die Philosoph*innen, die sich des Menschen angenommen haben, dessen Natur ergründen wollen, sind sich, je nach eigener Ausrichtung, in vielem uneinig, außer darin, dass der Mensch nicht nur Vernunft hat, sondern des Vernunftgebrauches fähig ist, sonst wäre es wohl müßig ihn dazu aufzufordern, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, wie Immanuel Kant es tut. Es ist eben auch jene Vernunft, die den Menschen von aller niederer Kreatur unterscheidet.

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Self-Proclaimed Animal Rights Activists

It is interesting that the word “animal rights activist” is associated with the attribute “self-proclaimed” in most cases. Anyone who has a little sense of language can understand that this is meant to be pejorative, discriminatory and disrespectful. But what exactly is so disparaging about the attribute “self-proclaimed”? That is probably related to our common notions of expertise. Only someone who has learned something is allowed to call himself an expert. Everyone else gives themselves a title without having a clue of what they are doing. This term is often used by farmers and hunters or others who either earn money from animal suffering or have fun with it.

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Selbsternannte Tierschützer*innen

Interessant ist, dass mit dem Wort „Tierschützer“ in den meisten Fällen das Attribut „selbsternannt“ verbunden wird. Dass dies abwertend, diskriminierend und respektlos gemeint ist, ist jeder klar, die ein wenig Sprachgefühl hat. Doch was genau ist so abschätzig an dem Attribut „selbsternannt“? Das hänge wohl mit unseren gängigen Vorstellungen von Expertentum zusammen. Nur jemand, der etwas gelernt hat, darf sich fremdernannt nennen. Jede andere gibt sich selbst einen Titel, ohne, dass sie eine Ahnung hat, von dem, was sie tut. Sehr gerne wird dieser Begriff von Landwirt*innen und Jäger*innen oder anderen benutzt, die entweder am Tierleid verdienen oder daran Spaß haben.

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Down with Small Game Hunting!

A wonderful autumn day. I am going for a walk between fields in the sunshine when I notice that many cars are parked, mainly jeeps. As I pass them, I discover the owners. They stand in orange jackets along a field. I want to take a closer look, but a sign prevents me from going on. „Driven hunt. Passage forbidden” can be read on it. So, I just stop and watch. That’s when the drivers start walking through the field. They make noise so that they can drive the game at the hunter’s point of view. The animals panic. They try to escape, but there is hardly any escape. You are surrounded. Equal means looks different.

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Nieder mit der Niederwildjagd!

Ein wunderschöner Herbsttag. Ich gehe spazieren, zwischen Feldern im Sonnenschein, als mir auffällt, dass viele Autos parken, in erster Linie Jeeps. Als ich an ihnen vorbei bin, entdecke ich die Besitzer*innen. In orangen Jacken stehen sie entlang eines Feldes. Ich möchte mir das näher ansehen, doch ein Schild hindert mich am Weitergehen. „Treibjagd. Durchgang verboten“ ist darauf zu lesen. Deshalb bleibe ich einfach stehen und beobachte. Da fangen die Treiber*innen an, durch das Feld zu gehen. Sie machen Lärm, damit sie das Wild den Jäger*innen vor die Flinte treiben. Die Tiere geraten in Panik. Sie versuchen zu fliehen, doch es gibt kaum ein Entrinnen. Sie sind umstellt. Gleichheit der Mittel sieht anders aus.

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We don’t want anyone to feel uncomfortable

You eat as well as no more meat. Did you tell me
I looked at you and I knew you were lying.
No, actually you weren’t lying, because almost not much meat,
that’s a matter of interpretation.
What about the pizza, I asked.
Well, pizza, I’ll eat it with salami.
It just tastes too good.

We understand that.
We don’t want you to feel uncomfortable.

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Wir wollen nicht, dass sich wer unwohl fühlt

Du isst so gut, wie kein Fleisch mehr. Hast Du mir erzählt.
Ich habe Dich angesehen und gewusst, Du lügst.
Nein, eigentlich hast Du nicht gelogen, denn fast kein Fleisch mehr, das ist doch Auslegungssache.
Was ist mit der Pizza, habe ich gefragt.
Na Pizza, die esse ich schon mit Salami.
Es schmeckt halt einfach zu gut.

Das verstehen wir doch.
Wir wollen doch nicht, dass Du Dich unwohl fühlst.

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Wovon ich zu Weihnachten träume

Ich sitze am Fenster und sehe hinaus in die dunkle Nacht. Kerzenlicht erhellt den Raum und Weihnachtsdüfte erfüllen ihn. Alles ist ruhig, friedlich und feierlich. Wie es sein soll, am Heiligen Abend. Die ganze Welt scheint in Ordnung zu sein, weil es der Teil ist, den ich sehen kann. Mehr ist nicht zugänglich. Mehr scheint es nicht zu geben. Doch ich weiß es besser. Immer noch schlafen Menschen in Zelten, in Flüchtlingslagern, weil sie niemand haben will und sie nicht wissen, wo sie hingehören, werden Kinder ausgebeutet und Tiere. Vor allem Tiere. Einsam, verlassen, frierend, hungernd, eingekerkert, missbraucht. Egal ob Menschen oder nicht-menschliche Tiere, es wird keine Ausnahme gemacht. Und obwohl ich weiß, dass so viele Kräfte daran arbeiten, diesen Zustand aufrecht zu erhalten, wage ich zu träumen.

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What I dream of at Christmas

I sit by the window and look out into the dark night. Candlelight illuminates the room and the scents of Christmas fill it. Everything is calm, peaceful and solemn. As it should be, on Christmas Eve. The whole world seems alright because it’s the part that I can see. More is not accessible. There doesn’t seem to be more. But I know better People are still sleeping in tents, in refugee camps, because nobody wants them and they don’t know where they belong, children are being exploited and animals are being exploited. Especially animals. Lonely, abandoned, freezing, starving, imprisoned, abused. Whether humans or non-human animals, no exception is made. And although I know that so many forces are working to maintain this state, I dare to dream.

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