You stoly my child from me (1)

My dearest child!

I am a mother, your mother, and yet I was never really allowed to be a mother. Yes, I gave birth to you. It was the best day of my life. Before that, I just stood in the stable, chained, without ever being able to see the sun or let the wind blow around my nose. But then I realized that I was going to have a baby soon. You can’t imagine how happy I was. It wouldn’t change anything in my situation, but there would finally be someone I could look after. I wouldn’t be alone anymore.

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Stop Finning – an European Citizens’ Initiative[1]


Imagine you are caught, your arms and legs are cut off, whereupon you, mutilated in this way, are abandoned in a place where you perish miserably. All of this happens with full awareness. A horror show that comes from a particularly macabre thriller? Not at all. Because this is what happens to around 273 million sharks every year. The fins of the captured sharks are cut off and the rest of the animal body is thrown back into the sea. During this procedure, the animals are fully conscious and, unable to swim, sink to the sea floor, where they bleed to death or suffocate. This way of transporting the shark fins is particularly space-saving. But why is this practiced?

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Stop Finning – eine europäische Bürgerinitiative[1]

Stell Dir vor, Du wirst gefangen, Dir werden Arme und Beine abgetrennt, woraufhin Du, derart verstümmelt, an einem Ort ausgesetzt wirst, an dem Du elend zugrunde gehst. All das geschieht bei vollem Bewusstsein. Eine Horrorvorstellung, die aus einem besonders makabren Thriller stammt? Mitnichten. Denn derart wird jedes Jahr mit rd. 273 Millionen Haien verfahren. Den erbeuteten Haien werden die Flossen abgeschnitten und der restliche Tierkörper wird zurück ins Meer geworfen. Die Tiere sind während dieser Prozedur bei vollem Bewusstsein und sinken, nicht mehr schwimmfähig, auf den Meeresboden ab, wo sie verbluten oder ersticken. Diese Art des Transports der Haiflossen ist besonders platzsparend. Aber warum wird das praktiziert?

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Animal Rights Conference – ein Rückblick

Published: Sep 08 2021

Ziemlich verlassen war der Innenhof der Kulturfabrik in Luxembourg, in der die Internationale Tierrechtskonferenz auch heuer wieder stattfand. Eine coronageschuldete Verlassenheit und eine traurige Eindämmung des wirklichen Austauschs. Aber dennoch gab mir diese Konferenz Mut und Kraft. Warum dem so ist, trotz allem, erfahrt ihr in dieser Episode.

Hier kannst Du die Episode „Animal Rights Conference – ein Rückblick“ hören.

I’m going for a walk with my pig

I have two pigs. I used to have dogs. When I didn’t have any more and started to think about which one I could save from all the millions in the world, a friend came to me and said I could save two animals that no longer need from the butcher. I did that too. Without asking what kind of animals they were, which was rather careless of me, because it could have been two huge bulls, but it turned out that they were two pigs. „That works,“ I thought to myself. That’s why they moved in with me. With great enthusiasm they examined the entire garden, which from now on would be their refuge. They had never before been able to romp around, play, rummage and enjoy life, because until they moved to my garden they had lived in a closed stable with a slatted concrete floor over their own excrement, crammed between many conspecifics.

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Ich gehe mit meinem Schwein spazieren

Ich habe zwei Schweine. Früher hatte ich Hunde. Als ich keinen mehr hatte und begann darüber nachzudenken, welchen ich denn retten könnte, von all den Millionen auf der Welt, kam ein Freund zu mir und meinte, ich könnte zwei Tieren, die niemand mehr brauchen kann, vor dem Schlachter retten. Das tat ich dann auch. Ohne zu fragen, was es denn für Tiere wären, was eher unvorsichtig von mir war, denn es hätten auch zwei riesige Bullen sein können, doch es stellte sich heraus, dass es zwei Schweine waren. „Das geht“, dachte ich mir. Deshalb zogen sie bei mir ein. Mit großer Begeisterung untersuchten sie den gesamten Garten, der von nun an ihr Refugium sein würde. Noch nie zuvor hatten sie herumtollen, spielen, wühlen und sich des Lebens freuen können, denn sie hatten bis zu ihrem Umzug in meinen Garten in einem geschlossenen Stall mit Betonspaltenboden über ihren eigenen Exkrementen, eingepfercht zwischen vielen Artgenoss*innen ihr Dasein gefristet.

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Winni, the blind Gelding

Many people feel comfortable around animals. That’s why they bring them into the house. Whether dogs, cats, guinea pigs, budgies, mice, goats, donkeys or horses, the most diverse species are considered worthy to share the habitat with humans. When asked why they do this, the most common answer is that animals give them so much emotionally. Of course, you could throw in what the animal would get out of it, but you don’t want to do that, because the animal would have such a wonderful life and would be happy, which can be seen very easily with turtles, for example. But even if the daughter wants a horse, this wish is often given in.

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Winni, der blinde Wallach

Viele Menschen fühlen sich in der Umgebung von Tieren wohl. Deshalb holen sie sich diese ins Haus. Egal ob Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Wellensittiche, Mäuse, Ziegen, Esel oder Pferde, die verschiedensten Spezies werden als würdig erachtet, den Lebensraum mit den Menschen zu teilen. Werden diese Menschen gefragt, warum sie das tun, so ist die häufigste Antwort, dass die Tiere ihnen emotional so viel geben. Natürlich könnte man nun einwerfen, was denn das Tier davon hätte, aber das unterlässt man lieber, denn das Tier hätte doch so ein wunderschönes Leben und wäre glücklich, was man z.B. bei Schildkröten sehr leicht erkennen kann. Aber auch wenn sich das Töchterchen ein Pferd wünscht, wird diesem Wunsch oft genug nachgegeben.

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Mensch, weißt Du, was Du mir antust?

Mensch, weißt Du, wie es sich anfühlt, wenn Deine Familie zerstört wird?

Kannst Du nachvollziehen, wie ich leide,
Wenn ich jedes Jahr geschwängert werde,
Bloß, damit mir mein Kind entrissen wird,
Mein Mädchen, das sie in die Kälberbox stecken,
Wo ich sie hören kann,
Ihr zurufen
Und ich doch nicht für sie sorgen kann,
So nahe,
Für immer verloren
Meinen Sohn, den sie in den Transporter hieven,
Unversorgt,
Ein Baby noch,
Um ihn tausende Kilometer weit in den Tod zu schicken.

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Day of the Mother

Mother’s Day – Mother’s Day, her special day
Breakfast is made for her, optionally brought to bed
Ham roll, soft egg, coffee with milk
„How nice it is to have my children around me,“ she thinks,
“To be with each other, maybe we will go on a trip”.
And while she is allowed to be a mother
i.e. being allowed to be with her children,
does she not think about it
that there are millions of mothers in the world
where the togetherness at this very moment
is denied with their children,
forced to give birth
never be allowed to be mothers
for ham roll, soft egg and coffee with milk.

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