Wir wollen nicht, dass sich wer unwohl fühlt

Du isst so gut, wie kein Fleisch mehr. Hast Du mir erzählt.
Ich habe Dich angesehen und gewusst, Du lügst.
Nein, eigentlich hast Du nicht gelogen, denn fast kein Fleisch mehr, das ist doch Auslegungssache.
Was ist mit der Pizza, habe ich gefragt.
Na Pizza, die esse ich schon mit Salami.
Es schmeckt halt einfach zu gut.

Das verstehen wir doch.
Wir wollen doch nicht, dass Du Dich unwohl fühlst.

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Wovon ich zu Weihnachten träume

Ich sitze am Fenster und sehe hinaus in die dunkle Nacht. Kerzenlicht erhellt den Raum und Weihnachtsdüfte erfüllen ihn. Alles ist ruhig, friedlich und feierlich. Wie es sein soll, am Heiligen Abend. Die ganze Welt scheint in Ordnung zu sein, weil es der Teil ist, den ich sehen kann. Mehr ist nicht zugänglich. Mehr scheint es nicht zu geben. Doch ich weiß es besser. Immer noch schlafen Menschen in Zelten, in Flüchtlingslagern, weil sie niemand haben will und sie nicht wissen, wo sie hingehören, werden Kinder ausgebeutet und Tiere. Vor allem Tiere. Einsam, verlassen, frierend, hungernd, eingekerkert, missbraucht. Egal ob Menschen oder nicht-menschliche Tiere, es wird keine Ausnahme gemacht. Und obwohl ich weiß, dass so viele Kräfte daran arbeiten, diesen Zustand aufrecht zu erhalten, wage ich zu träumen.

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What I dream of at Christmas

I sit by the window and look out into the dark night. Candlelight illuminates the room and the scents of Christmas fill it. Everything is calm, peaceful and solemn. As it should be, on Christmas Eve. The whole world seems alright because it’s the part that I can see. More is not accessible. There doesn’t seem to be more. But I know better People are still sleeping in tents, in refugee camps, because nobody wants them and they don’t know where they belong, children are being exploited and animals are being exploited. Especially animals. Lonely, abandoned, freezing, starving, imprisoned, abused. Whether humans or non-human animals, no exception is made. And although I know that so many forces are working to maintain this state, I dare to dream.

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The Christmas Miracle

Maria looked at the clock and was startled. „So late,“ she thought as she packed up the things she needed to visit her parents. It wasn’t a lot because she didn’t give normal gifts, as the saying goes, but homemade gifts. She liked the individuality and, above all, to think about what you could convert things into that you no longer needed yourself. She was convinced that she had made particularly beautiful pieces this year. Nevertheless, it was no coincidence that she delayed the moment of departure, actually until the last minute. Now she couldn’t wait any longer to go to her parents‘ house to celebrate Christmas with them.

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Das Weihnachtswunder

Maria sah auf die Uhr und erschrak. „Schon so spät“, dachte sie, während sie die Sachen zusammenpackte, die sie für den Besuch bei ihren Eltern brauchte. Es war nicht viel, weil sie keine normalen Geschenke machte, wie es so schön heißt, sondern Selbstgemachtes. Sie mochte die Individualität und vor allem sich Gedanken zu machen, wozu man Dinge umfunktionieren konnte, die man selbst nicht mehr brauchte. In diesem Jahr waren ihr besonders schöne Stücke gelungen, war sie überzeugt. Dennoch kam es nicht von ungefähr, dass sie den Moment des Aufbruches so hinauszögerte, eigentlich bis zur letzten Minute. Jetzt konnte sie nicht mehr länger warten, bis sie den Gang zu ihren Eltern antrat, um mit ihnen Weihnachten zu feiern.

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How Consumers are deceived

Consumers want to know – it is said again and again – how the animals they eat and whose products they consume are doing. The majority of people oppose factory farming and keep emphasizing that it is okay to slaughter animals and exploit their products as long as they have lived well. Whatever a good life means, the question naturally arises, how do you look at a product in the supermarket and see how the animal lived. The cheapest meat lies next to the expensive meat and just looks the same. You neither hear the screams, nor see the injuries, nor recognize the pain. Everything neatly packaged and set up in a user-friendly manner. It’s interchangeable. How can you explain the difference as briefly and concisely as possible to people who want to shop in a reflective way? After all, you can’t add essays because people don’t have time. It should be clear at first glance what is being bought.

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Wie Konsument*innen getäuscht werden

Konsument*innen wollen – so wird immer wieder behauptet – wissen, wie es den Tieren geht, die sie essen bzw. deren Produkte sie konsumieren. Der Großteil der Menschen lehnt Massentierhaltung ab und hört nicht auf zu betonen, dass es ok ist Tiere zu schlachten und ihre Produkte auszubeuten, so lange es gut gelebt hat. Was auch immer ein gutes Leben bedeutet, so stellt sich natürlich die Frage, wie sieht man einem Produkt im Supermarkt an, wie das Tier lebte. Da liegt das billigste Fleisch neben dem teuren und sieht einfach gleich aus. Man hört weder die Schreie, man sieht nicht die Verletzungen und erkennt nicht den Schmerz. Alles fein säuberlich verpackt und nutzerfreundlich hergerichtet. Es ist austauschbar. Wie soll man den Personen, die reflektiert einkaufen wollen, den Unterschied so kurz und prägnant wie möglich erklären? Schließlich kann man keine Aufsätze dazuschreiben, denn die Menschen haben keine Zeit. Es sollte auf den ersten Blick klar erkennbar sein, was da gekauft wird.

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Misshandlung aus Liebe – die alltägliche Qual unserer Haustiere

Grundsätzlich wissen wir Bescheid, über die Ausbeutung von sog. Nutztieren in der Industrie – und sind gerne bereit, es nicht gutzuheißen. Ganz anders sieht es aus, wenn wir uns die Situation unserer sog. Haus- oder Heimtiere ansehen, denn da kommen die verschiedensten emotionalen Befindlichkeiten mit ins Spiel, um uns einen freien Blick auf deren eigentliche Bedürfnisse zu verstellen.

Hier kannst Du die Episode „Misshandlung aus Liebe – die alltägliche Qual unserer Haustiere“ hören.

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Fur is Murder

It is ethical, again, it is said to wear fur. After almost 30 years of educational work, more fur is being sold than ever before. And that although mink, Persian and fox coats have long since disappeared from our streets. They are considered a relic. Even so, 140,000,000 animals are killed every year for their fur, 85% of them painfully in animal factories. Born in spring, they spend the few months they are allowed to live in narrow wire-mesh cages through which the excrement simply falls to the ground and the soles of their feet are torn open. Finally, they are skinned alive or killed by gas, electric shock or a broken neck.

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