Ulcers

Ladies and gentlemen!

The terms benign and malignant are mainly used in medicine. We know cancer sores and others. Cancer sores are malignant. There are others that turn out to be benign because they don’t cause any significant damage in the body but are there. You can remove them if you want, but you don’t have to. The former, the cancerous growths, the malignant ones, have to be radically tackled at the root, treated and eradicated forever, which is not always easy from a medical point of view, e.g., when the ulcer is in the head. However, these medical facts only serve as a template for the ulcers that are rampant in our society and can be benign or malignant as well. The distinction is easy to make. Are these designed to harm society and its conditions as we know and appreciate them or not? So that you know what I mean, here are a few examples.

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Geschwüre

Meine sehr verehrten Damen und Herren!

Die Begriffe gut-artig und bös-artig finden vor allem in der Medizin Anwendung. Wir kennen Krebsgeschwüre und andere. Krebsgeschwüre sind bös-artig. Andere gibt es, die sich als gut-artig erweisen, weil sie im Körper keinen nennenswerten Schaden anrichten, sondern eben auch da sind. Man kann sie entfernen, wenn man möchte, muss es aber nicht. Erstere, die Krebsgeschwüre, die bös-artigen, muss man radikal, also an der Wurzel packen, behandeln und für immer ausmerzen, was medizinisch nicht unbedingt immer leicht ist, z.B., wenn das Geschwür im Kopf sitzt. Diese medizinischen Fakten dienen allerdings nur als Schablone für Geschwüre, die in unserer Gesellschaft wuchern und ebenso gut-artig oder bös-artig sein können. Die Unterscheidung ist leicht zu treffen. Sind diese dazu angetan, der Gesellschaft und deren Verhältnissen, wie wir sie kennen und goutieren, Schaden zuzufügen oder nicht? Damit Sie wissen, was ich meine, hier ein paar Beispiele.

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Saving animals is not enough (5)

What Tatjana had planned, she put into practice. It was so easy, much easier than she thought, to eat no animal products. The vegan community in particular was very supportive. Primarily when she was dealing with non-vegans, because that was one of the strangest experiences I’ve had to go through. As soon as someone found out that she did not eat cruelty to animals, she was ridiculed, at best, but mostly insulted and put down. She no longer understood the world. She tried as far as possible to avoid animal suffering and ultimately also human suffering, and was she attacked for that? She didn’t do anyone any harm, quite the opposite?

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Tiere retten ist nicht genug (5)

Was Tatjana sich vorgenommen hatte, setzte sie auch in die Tat um. Es war so leicht, viel leichter als sie dachte, sich ohne tierliche Produkte zu ernähren. Vor allem die vegane Community unterstützte sie sehr. In erster Linie, wenn sie sich mit Nicht-Veganer*innen auseinandersetzte, denn das war eine der merkwürdigsten Erfahrungen, die sich machen musste. Sobald jemand erfuhr, dass sie sich tierleidfrei ernährte, wurde sie verhöhnt, im besten Fall, zumeist aber beschimpft und heruntergemacht. Sie verstand die Welt nicht mehr. Sie versuchte, so weit es ihr möglich war, Tierleid zu vermeiden und damit letztlich auch Menschenleid, und dafür wurde sie angefeindet? Sie tat ja niemandem was zuleide, ganz im Gegenteil?

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Sind Lebenshöfe sinnvoll?

Lebenshöfe gibt es mittlerweile beinahe überall. Dort kann man in erster Linie sog. Nutztiere kennenlernen, ihnen begegnen. Natürlich ist es für diese geretteten Tiere wunderbar, einen ruhigen Lebensabend verbringen zu dürfen. Dennoch scheint es angebracht, nach dem Sinn von Lebenshöfen zu fragen und von Rettungsaktionen aus der sog. Intensivtierhaltung.

Hier kannst Du die Episode „Sind Lebenshöfe sinnvoll?“ hören.

Saving animals is not enough (4)

„What a patent day? What is that?” Tatjana’s mother also asked when, beaming with joy, she told her about the news over dinner.
„A farm like the one in Samara lives primarily from donations,“ explained Tatjana, pleased to be able to pass on her newly acquired knowledge, “If the donators take the responsibility for an animal, then they feel more connected to this particular animal and thus also to the farm, and the operators of such a farm have regular income. And on this day, all parents can come and visit their protégés. Then there is also a small buffet, and you can see for yourself that the animals are doing well and that their money is getting the right amount.”
„Can you also donate cakes; I mean for the buffet?“ Tatjana’s mother now wanted to know. „Would you like to make your amazing chocolate cake? That would be great. Samara will be happy,“ said Tatyana.

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Tiere retten ist nicht genug (4)

„Was ein Pat*innentag? Was ist das denn?“, fragte auch Tatjanas Mutter, als diese ihr freudestrahlend beim gemeinsamen Abendessen von der Neuigkeit erzählte.
„Ein Lebenshof, wie in Samara hat, lebt in erster Linie von Spenden“, erklärte Tatjana, erfreut darüber, ihr neu erworbenes Wissen weitergeben zu können, „Damit die Spender*innen sozusagen einen Mehrwert haben, können sie eine Pat*innenschaft für ein Tier übernehmen. Dann fühlt man sich diesem bestimmten Tier und damit auch dem Hof verbundener und die Betreiber*innen eines solchen Hofes haben regelmäßige Einnahmen. Und an diesem Tag können alle Pat*innen ihre Schützlinge besuchen kommen. Dann gibt es auch ein kleines Buffet und sie können sich davon überzeugen, dass es den Tieren gut geht, dass ihr Geld richtig ankommt.“
„Kann man da auch Kuchen spenden, ich meine fürs Büffet?“, wollte nun Tatjanas Mutter wissen.
„Magst Du Deinen tollen Schokokuchen machen? Das wäre super. Samara freut sich sicher“, meinte Tatjana.

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Saving animals is not enough (3)

Tatiana stood there not knowing what to say. She wanted to grab Balduin and run away with him, but then she looked at the little one and was sure that despite all the rejection she received, here was a place for him to live comfortably and happily.
„Because he has nowhere else to go and when I look at your animals, I’m sure that you won’t throw anyone out on the street,“ Tatjana said, trying to make her voice sound as confident as possible.
„And what do you think, who will bear the costs. You?” the woman continued to ask.
„I can’t, but I could help. They certainly need someone to clean up or feed the animals,“ said Tatjana, now becoming more confident, because why should the owner of the homestead keep asking if she didn’t at least consider taking Balduin in?

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Tiere retten ist nicht genug (3)

Tatjana stand da und wusste nicht, was sie sagen sollte. Am liebsten hätte sie Balduin geschnappt und wäre mit ihm davongelaufen, aber dann warf sie einen Blick auf den Kleinen und war überzeugt, dass trotz aller Ablehnung, die ihr entgegenschlug, hier ein Platz für ihn wäre, an dem er ungezwungen und glücklich leben könnte.
„Weil er sonst nirgends hin kann und wenn ich mir Ihre Tiere ansehe, dann bin ich mir sicher, dass Sie niemanden auf die Straße setzen“, sagte Tatjana und versuchte ihre Stimme so selbstsicher wie möglich klingen zu lassen.
„Und was meinst Du, wer die Kosten übernimmt. Du?“, fragte die Frau weiter.
„Das kann ich nicht, aber ich könnte helfen. Sie brauchen sicher jemanden, der ausmistet oder die Tiere füttert“, meinte Tatjana, nun doch sicherer werdend, denn warum sollte die Besitzerin des Gehöfts weiterfragen, wenn sie nicht zumindest in Erwägung zog, dass sie Balduin aufnähme?

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Saving animals is not enough (2)

Tatjana had bought dog food on her way. „I guess it will be enough by tomorrow,“ Tatjana thought as she watched the little dog eat. Eagerly he swallowed everything and then sat down next to the bowl, tail wagging, big, dark eyes hopefully directed at Tatjana. At that moment, the girl heard the apartment door open and her mother step into the hallway. Even before Tatjana could react, the puppy had rushed off to greet the newcomer. „Don’t prepare anything carefully,“ thought Tatjana, while she gathered all her courage and went to meet her mother. But the picture that Tatjana presented left her amazed.

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