Antibiotikaresistenzen gefährden Menschenleben

„Kümmerts Euch doch um die Menschen, statt um die Viecher“, ist ein immer wieder bemühtes Argument, um sich nicht mit dem Thema Tierrechte auseinandersetzen zu müssen. Dabei sprächen viele Faktoren eine deutliche Sprache für den Zusammenhang zwischen Tier- und Menschenrechtsaktivismus. So werden für die Fütterung der rd. 80.000.000.000 Nutztiere enorme Anbauflächen benötigt, die bevorzugt in Regenwaldgebieten angelegt werden, wofür die entsprechenden Wälder und Menschen weichen müssen, mit all den bekannten Folgen. Außerdem ist es äußerst ineffizient, hochwertige Lebensmittel zunächst durchs Tier zu schleusen, bevor es der Mensch bekommt. Auf diesem Weg gehen rd. 80% der Nährwerte verloren. Bei einer rein pflanzlichen Ernährung, müsste kein Kind auf der Welt mehr an Hunger sterben. Der Konnex ist also nicht so schwer zu finden. Ein weiterer besteht in der Verabreichung von Antibiotika an Tiere, deren Körper gegessen werden und Antibiotikaresistenzen und der Bildung von multiresistenten Keimen.

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Normal und extrem

Normal ist es kurz vor Weihnachten einen gefällten Baum ins Haus zu bringen und ihm langsam beim Sterben zuzusehen, während das sog. Fest der Liebe gefeiert wird. Ab dem 06. Januar sieht man dann überall die Baumleichen herumliegen, ausgedient, weggeworfen und das alles für eine paar Tage der Behübschung.

Extrem ist es, sich in der Natur einen Baum zu suchen, den man für die Wildtiere mit etlichen Leckerbissen behängt. Extrem, weil man den Baum leben lässt und die Behübschung nicht nur für sich selbst macht, sondern auch um anderen Gutes zu tun. Aber das extremste ist, dass man den Baum nicht käuflich erwirbt und besitzen will, sondern ihn einfach in Ruhe lässt.

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