Was Pelz wirklich bedeutet

Wir wissen alle, schon die Steinzeitmenschen haben Fleisch gegessen und sind deshalb so schlau geworden, so wie wir heute sind, so schlau, dass wir alles vernichten, was uns unterkommt. Sehr beeindruckend. Aber das ist nur die halbe Wahrheit, denn die Steinzeitmenschen, die doch in allem unsere Vorbilder sein sollten, trugen auch Pelz. Natürlich, denn Biobaumwolle und Hanffasern gab es noch nicht. Sie hatten also keine andere Wahl. Aber wie kam das Menschenweibchen zu ihrem Pelz, denn wir sind so gut informiert, dass wir wissen, nur die Menschenmännchen haben gejagt, während die Menschenweibchen zu Hause saßen und der Rückkehr der großen, starken Männchen von ihren Streifzügen harrten. So wie es den biologisch vorgegebenen Rollen entspricht. Männchen als Jäger – so pirschen sie sich heute im Supermarktregal an, unter Einsatz ihres Lebens, um die Styroporpackung zu ergattern und unter Aufbietung all ihrer Kräfte, nach Hause zu schleppen, während die Weibchen in der sicheren Wohnhöhle sitzen und auf die Beute warten. Aber wir schweifen ab, es geht ja um den Pelz.

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Ihr habt mir mein Kind gestohlen (3)

Meinen unbekannten Babies!

So lange ich denken kann, lege ich Eier, inmitten von vielen anderen. Es ist so eng, dass ich mich kaum bewegen kann. Dabei ist es eine gute Haltung, wie ich hörte, Bodenhaltung. Doch es ist einfach nur eng und stinkt. Aber all das könnte ich ertragen, wenn nicht die Sache mit meinen Babies wäre. Ich lege Eier, weil ich eine Henne bin. Mein Körper tut es. Jeden Tag lege ich ein Ei. Aber ich weiß noch mehr.

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Tag der Mutter

Muttertag – Tag der Mutter, ihr Ehrentag
Frühstück wird für sie gemacht, wahlweise ans Bett gebracht
Schinkelsemmel, weiches Ei, Kaffee mit Milch
„Wie schön ist es doch, meine Kinder um mich zu haben“, denkt sie,
„Miteinander zu sein, vielleicht machen wir einen Ausflug“.
Und während sie Mutter sein darf,
d.h. mit ihren Kindern sein darf,
denkt sie nicht daran,
dass es Millionen Mütter auf der Welt gibt,
denen genau in diesem Moment das Miteinander
mit ihren Kindern verwehrt wird,
die zum Gebären gezwungen,
niemals Mütter sein dürfen,
wegen Schinkensemmel, weichem Ei und Kaffee mit Milch.

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Wo bist Du?

Wenn sie ihr das Baby direkt nach der Geburt
von der Brust wegreißen,
damit ihr ihre Milch trinken könnt
und sie den Schmerz einer Mutter aus sich herausschreit,
stundenlang, tagelang.

Seid ihr so blind vor Gier,
so taub vor Eigennutz.

Wo bist Du?

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Milch ist Leid

Milch ist Leid, Krankheit, Mord & Tod
Milch zerstört Deine Gesundheit und das Leben der Kühe.
Es gibt einen Weltosteoporosetag.
Abnahme der Knochendichte.
Millionen Menschen sind betroffen.
Trinkt mehr Milch,
wird ihnen gesagt,
von Ärzten.
Warum ist der Anteil dann in Ländern so hoch,
in denen viele Milchprodukte konsumiert werden?
Weil es eine Lüge ist.
Man müsste es besser wissen.
Das Kalzium der Kuhmilch macht die Knochen kaputt.
Das sagen sie nicht.
Weil sie nicht wollen,
dass wir gesund sind.
Kranke Menschen sind gut fürs System.
Osteoporose ist gut,
für die Pharmaindustrie
für die Krankenhäuser
für die Ärzte
für die Milchwirtschaft
für die Industrie.
Gesunde Menschen bringen kein Geld.
Die Pharmalobby bleibt auf ihren Medikamenten sitzen.
Die Ärzte wären nicht ausgelastet.
Die Krankenhäuser hätten viel weniger Patienten.
Die Milchwirtschaft hätte keine Absatzmärkte.
Die Industrie müsste die Produktion drosseln.
Wir werden krank gehalten,
damit die Wirtschaft funktioniert.

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Ein Leben voller Leiden

Es begann am ersten Tag, ja im ersten Moment meines Lebens, ein Leiden, das erst mit meinem Tod sein Ende fand. Ich war ein Schwein, bloß ein Schwein. Wäre ich als Hund auf die Welt gekommen, die halbe Welt hätte Zeter und Mordio geschrien, wenn ich so behandelt worden wäre, aber ich war ja bloß ein Schwein, ins Leben geholt, um einem sechs Monate währenden Martyrium ausgesetzt zu werden, damit ich gegessen werden konnte. Ein Leben. Kein Leben eigentlich. Von Anfang an. Aber ich gehörte einen Menschen und Menschen dürfen mit ihrem Eigentum machen, was sie wollen, auch wenn in diesem Eigentum ein Herz schlägt. Es ist egal. Fast. Hunden geht es anders. Auch Katzen. Aber nicht Schweinen.

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Qualprodukt Leder

Leder ist überall, sei es in Form von Schuhen, Taschen, Accessoires, Bekleidung oder Möbeln. Es ist ein Material, das als langlebig und robust gilt. Darüber hinaus ist es atmungsaktiv und angenehm zum Tragen. Dennoch ist Leder die Haut von toten Tieren.

„Wenn die Kühe geschlachtet werden, dann bleibt die Haut übrig und die wird dann zu Leder verarbeitet, so dass es eigentlich recht effizient ist“, lautet die immer noch vorherrschende Meinung und die Lederindustrie widerspricht nicht, denn es hört sich sehr vernünftig an. Wenn die Tiere schon geschlachtet werden, dann kann man doch nichts dagegen sagen, dass ihre Haut verwendet wird. Wäre es, wenn es denn stimmen würde.

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Weltmilchtag

In über 30 Ländern wird heuer zum 63. Mal der Weltmilchtag begangen, der von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und dem Internationalen Milchwirtschaftsverband (IDF) ins Leben gerufen wurde. Der Grund für die Einführung war, den Milchkonsum anzukurbeln. Um dieses Ziel zu erreichen, also letztlich mehr Profit, ist ihnen jedes Mittel recht. So werden Konsument*innen seit Jahrzehnten belogen und diese Lügen werden von den Adressat*innen gerne weiterverbreitet, ohne es überprüft oder auch nur darüber nachgedacht zu haben. Es ist gut und richtig, wenn man sich seine Meinung bildet und nicht blind vertraut, zumal man doch immer misstrauisch werden sollte, wenn es um handfeste finanzielle Interessen gibt. Dennoch hört diese Mündigkeit bei solchen Themen plötzlich auf und es werden die angegriffen, die versuchen die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen.

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Das Recht, die Welt zu zerstören

„Ich lasse mir mein Recht auf Fleisch nicht nehmen!“, sagt er, die Arme vor der Brust verschränkt und vor Wut schnaubend, als hätte ich das je vorgehabt, ihm irgendetwas zu nehmen. Alles was ich tat, und dessen bekenne ich mich unumwunden schuldig, war, ihm die Nachteile einer Lebensweise, bei der tierliche Produkte konsumiert werden, darzulegen.

„Ich lasse mir mein Recht auf Fleisch nicht nehmen!“, ist die Erwiderung, ein zweites Mal, nun präzisiert durch den Zusatz, „Von Euch faschistischen Veganern schon gar nicht. Ihr glaubts wirklich, ihr habts die Weisheit mit dem Löffel gefressen und jetzt wollt ihr sie jedem reinstopfen. Aber bei mir funktioniert das nicht.“ Dass da nichts zu machen ist, ist mir klar. Ich sehe ihn an und muss unwillkürlich an ein kleines Kind denken, dass sich in seinen Schmollwinkel zurückgezogen hat und partout nicht zuhören will, geschweige denn verstehen.

„Schließlich schreibe ich Euch auch nicht vor, was ihr zu tun habt“, fügt er noch hinzu, „Ihr könnt von mir aus euren Fraß essen, aber ich esse, was ich will. Jeder soll so leben, wie er will und die anderen respektieren.“ Damit dreht er sich um und geht. Hätte es Sinn gemacht, etwas zu sagen, irgendetwas, was angekommen wäre?

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Die Zukunft ist vegan (4): Feminismus ist vegan

Was hält uns davon ab, ein Leben als selbstverständlich anzunehmen, das so gestaltet ist, dass kein Lebewesen unnötig leidet? Dabei ist der Tod am Schlachthof oder auch bei der Hausschlachtung, was aufs selbe herauskommt, weil dieses Mitgeschöpf auf jeden Fall tot sein wird, nur die Spitze des Eisberges. Bevor es zu diesen grauenhaften Morden kommt, müssen diese Lebewesen Monate, wenn nicht Jahre der Misshandlung und Ausbeutung überstehen. Gerade die weiblichen Vertreterinnen kommen zum Handkuss.

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