Help, my child is still not #weaned

Family, interpersonal tragedies are usually carried out in secret. After all, you don’t want to be seen as someone who did something wrong, especially because you’re under the mistaken assumption that it’s just my problem and everyone else is doing it right. But as with many other things, you can also see here that someone has to start daring to go public to see that many others feel the same way as I do. I’m not alone in this. It falls like the proverbial scales fall from your eyes. Ms. K., as one of those affected, has kindly agreed to speak about it here. Understandably, she wishes to remain anonymous.

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Hilfe, mein Kind ist immer noch nicht #abgestillt!

Familiäre, zwischenmenschliche Tragödien werden normalerweise im Verborgenen ausgetragen. Schließlich möchte man nicht als jemand dastehen, der etwas falsch gemacht hat, vor allem, weil man der irrigen Annahme ist, das ist nur mein Problem und alle anderen machen es richtig. Doch wie bei vielem anderen sieht man auch hier, es muss jemand beginnen, sich an die Öffentlichkeit wagen, um zu sehen, es geht vielen anderen genauso wie mir. Ich bin damit nicht alleine. Es fällt einem wie die sprichwörtlichen Schuppen von den Augen. Frau K., als eine Betroffene, hat sich dankenswerter Weise bereit erklärt, hier darüber zu sprechen. Verständlicherweise möchte sie anonym bleiben.

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The Mechanization of the Uterus

Christian sat down on the couch. Martinique to the ground. She always did that when she wanted to think freely. connectedness. Even if it was just the floor of a room.
„It used to be a mystery, a secret,“ Martinique began to share herself and her thoughts, „Then people discovered the mystery, demystified it. We now know about the connections and the process.”
„It’s wonderful to know,“ said Christian.
„Of course, it is,“ affirmed Martinique, „But what has been done with the knowledge? The female animal was degraded to the living brood chamber in which the fetus or embryo matured. The normal process of pregnancy and childbirth was snatched from her and subjected to technology. So, to a male domain. The baby to the product and property of the creator of the technique. Ultrasound is used to observe how it develops, the birth under the guidance of a doctor to a process that no longer requires the intervention of the birthing machine. You know better.”
„But modern medicine has also helped many,“ Christian interjected.

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Alles Gute zum Muttertag

Als Stella an diesem Morgen zu mir kam und mich wie immer freudig begrüßte, bemerkte ich bereits ihre Unruhe, aber auch die Vorfreude auf das Kommende. Es war ihr erstes Kind.

„Du machst das sicher gut“, flüsterte ich ihr ins Ohr.

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Ihr habt mir mein Kind gestohlen (1)

Mein liebstes Kind!

Ich bin eine Mutter, Deine Mutter, und doch hatte ich nie wirklich Mutter sein dürfen. Ja, ich habe Dich zur Welt gebracht. Es war der schönste Tag meines Lebens. Davor, da stand ich nur im Stall, angekettet, ohne je die Sonne sehen zu dürfen oder mir den Wind um die Nase wehen lassen zu können. Doch dann merkte ich, dass ich bald ein Baby bekommen wurde. Du kannst Dir nicht vorstellen, wie sehr ich mich gefreut hatte. Es würde zwar nichts an meiner Lage ändern, aber da wäre endlich jemand, den ich umsorgen könnte. Ich wäre nicht mehr alleine.

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Day of the Mother

Mother’s Day – Mother’s Day, her special day
Breakfast is made for her, optionally brought to bed
Ham roll, soft egg, coffee with milk
„How nice it is to have my children around me,“ she thinks,
“To be with each other, maybe we will go on a trip”.
And while she is allowed to be a mother
i.e. being allowed to be with her children,
does she not think about it
that there are millions of mothers in the world
where the togetherness at this very moment
is denied with their children,
forced to give birth
never be allowed to be mothers
for ham roll, soft egg and coffee with milk.

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Tag der Mutter

Muttertag – Tag der Mutter, ihr Ehrentag
Frühstück wird für sie gemacht, wahlweise ans Bett gebracht
Schinkelsemmel, weiches Ei, Kaffee mit Milch
„Wie schön ist es doch, meine Kinder um mich zu haben“, denkt sie,
„Miteinander zu sein, vielleicht machen wir einen Ausflug“.
Und während sie Mutter sein darf,
d.h. mit ihren Kindern sein darf,
denkt sie nicht daran,
dass es Millionen Mütter auf der Welt gibt,
denen genau in diesem Moment das Miteinander
mit ihren Kindern verwehrt wird,
die zum Gebären gezwungen,
niemals Mütter sein dürfen,
wegen Schinkensemmel, weichem Ei und Kaffee mit Milch.

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Because it does Matter

It was one of those days when I couldn’t cope with life. This is not unusual any more. Not at all remarkable. It happens to me, sometimes. But this time I had a reason. Even one that others would accept that you can’t get on with life. At least as long as the others are not one of the strictest, who have such a well-intentioned and unnecessary “pull yourself together” in their standard repertoire and who cheer anyone who wants to hear it. Even those who don’t want to hear it. But my reason was damn good. I saw my marriage go down the drain, and just as it is impossible to make the water suddenly flow uphill, so it was impossible to reverse it again. Or is it? Had I really tried everything?

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Weil es nicht egal ist

Es war an einem jener Tage, an denen ich mit dem Leben nicht zurechtkam. Das ist nicht weiters ungewöhnlich. Schon gar nicht bemerkenswert. Es unterläuft mir, mitunter. Doch diesmal hatte ich einen Grund. Sogar so einen, von dem auch andere akzeptieren würden, dass man mal mit dem Leben nicht zurechtkommt. Zumindest so lange die anderen nicht zu den ganz Strengen zählen, die ein so wohlgemeintes und unnötiges „Reiß Dich doch zusammen“ in ihrem Standardrepertoire führen und es jedem, der es hören will, unterjubeln. Auch denen, die es nicht hören wollen. Aber mein Grund war verdammt gut. Ich sah meine Ehe den Bach hinuntergehen, und so, wie es unmöglich ist das Wasser dazu zu bringen plötzlich bergauf zu fließen, so war es unmöglich noch einmal gegenzulenken. Oder doch? Hatte ich denn wirklich schon alles probiert?

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Es gibt kein Entrinnen (2)

Eines Tages brachte sie ein Baby zur Welt. Es wollte sich zu der Mutter kuscheln, doch man ließ es nicht zu. Man packte das Kleine, warf es in Scheibtruhe und brachte es fort. Es war ein Mädchen. Deshalb brachte man sie in eine Box, in eine ebensolche, wie jene, in der die ihre ersten Tage zubringen musste, die sie soeben zur Welt gebracht hatte. Wäre es ein Junge gewesen, wäre er nach wenigen Tagen auf einen Transporter verladen und tausende Kilometer weit in den Tod geschickt worden. Aber es war ihr egal, sie wollte ihr Baby nur bei sich haben. Mit schreckgeweiteten Augen musste sie mitansehen, wie es ihr entrissen wurde. Es zerriss ihr fast das Herz. Sie verstand es nicht. Es gab daran auch nichts zu verstehen.

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