Selbsternannte Tierschützer*innen

Interessant ist, dass mit dem Wort „Tierschützer“ in den meisten Fällen das Attribut „selbsternannt“ verbunden wird. Dass dies abwertend, diskriminierend und respektlos gemeint ist, ist jeder klar, die ein wenig Sprachgefühl hat. Doch was genau ist so abschätzig an dem Attribut „selbsternannt“? Das hänge wohl mit unseren gängigen Vorstellungen von Expertentum zusammen. Nur jemand, der etwas gelernt hat, darf sich fremdernannt nennen. Jede andere gibt sich selbst einen Titel, ohne, dass sie eine Ahnung hat, von dem, was sie tut. Sehr gerne wird dieser Begriff von Landwirt*innen und Jäger*innen oder anderen benutzt, die entweder am Tierleid verdienen oder daran Spaß haben.

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Die christliche Verlogenheit

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“, lässt Johannes (14,6) in seinem Evangelium Jesus sagen. Der Weg, den wir gehen, die Wahrheit, die wir verkünden und das Leben, das wir achten sollten. Doch die meisten Christen, egal ob in der Hierarchie oben oder unten, scheren sich nicht darum. Doch was haben die Christen schon mit Jesus zu tun? Aha, den Weg ist er gegangen? Das kann schon sein, aber das ist mir zu mühsam. Sie hören die Botschaft, jeden Sonntag, verlassen die Kirche und machen es ganz anders. Denn was ihren Weg säumt, sind die Verlogenheit und der Tod.

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