Erkenntnis ist irreversibel (2)

Es war ein weiter Weg, von der Innenstadt bis zum Stadtrand und über die Felder, bis sie endlich vor dem besagten Stall standen. Der Mond schien hell, so dass sie alle Einzelheiten genau erkennen konnten. Einige Momente hielten sie inne. Dann steuerte Rebekka direkt den Eingang an. Vorsichtig griff sie nach der Klinke, drückte sie herunter und fand die Türe, zu ihrer großen Überraschung, unverschlossen. Daraufhin winkte sie Paul, der im Feld stehengeblieben war und wirkte, als wollte er sich keinen Schritt vorwärtsbewegen. Rebekka war verärgert. „Wer sich hier nicht traut!“, dachte sie noch, während sie zu Paul hinüberging, ihn grob am Arm packte und hinter sich herzog. „Ich mich nicht trauen“, knurrte sie, als sie die Türe öffnete.

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