Mundtot gemacht

Neulich in einem kleinen Ort in Oberösterreich. Die reaktionärste Partei Österreichs hatte zum Wahlkampfauftakt aufgerufen. Um die Bürger*innen davon abzuhalten, ihre Meinung im Rahmen einer Kundgebung zu verlauten, wurden im Vorfeld solche von der Partei beim Eingang der Örtlichkeit angemeldet, die dann allerdings nicht stattfanden. Sinn der Aktion war, dass unliebsame Stimmen, die es wagen könnten, Kritik an den Machenschaften jener politischen Vereinigung kundzutun, an einen Ort zu verbannen, an dem sie weder gehört noch gesehen werden konnten.

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