Bist Du #abgestillt?

Heute, am 01. Juni, ist Weltmilchtag. Grund genug, um nochmals zusammenzufassen, warum es völlig absurd ist, die Muttermilch einer fremden Spezies zu konsumieren. Dabei sollte uns das Wohl der Tiere ebenso am Herzen liegen, wie die Umwelt und unsere Gesundheit. Und wann wirst Du #abgestillt sein?

Hier kannst Du die ganze Episode „Bist Du #abgestillt?“ hören.

Hilfe, mein Kind ist immer noch nicht #abgestillt!

Familiäre, zwischenmenschliche Tragödien werden normalerweise im Verborgenen ausgetragen. Schließlich möchte man nicht als jemand dastehen, der etwas falsch gemacht hat, vor allem, weil man der irrigen Annahme ist, das ist nur mein Problem und alle anderen machen es richtig. Doch wie bei vielem anderen sieht man auch hier, es muss jemand beginnen, sich an die Öffentlichkeit wagen, um zu sehen, es geht vielen anderen genauso wie mir. Ich bin damit nicht alleine. Es fällt einem wie die sprichwörtlichen Schuppen von den Augen. Frau K., als eine Betroffene, hat sich dankenswerter Weise bereit erklärt, hier darüber zu sprechen. Verständlicherweise möchte sie anonym bleiben.

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Ihr habt mir mein Kind gestohlen

In dieser Episode möchte ich Euch einen Perspektivenwechsel anbieten, indem drei Mütter erzählen, wie es ihnen ergeht, wenn ihnen mit aller Selbstverständlichkeit die Babies weggenommen werden. Ein bisschen was zum Nachdenken, gerade angesichts des Muttertags – und hoffentlich auch eine Anregung Veränderungen voranzubringen, denn egal welche Spezies, Mütter lieben ihre Kinder und niemand hat das Recht, sie zu trennen.

Hier kannst Du die Episode „Ihr habt mir mein Kind gestohlen“ hören.

Tag der Mutter

Muttertag – Tag der Mutter, ihr Ehrentag
Frühstück wird für sie gemacht, wahlweise ans Bett gebracht
Schinkelsemmel, weiches Ei, Kaffee mit Milch
„Wie schön ist es doch, meine Kinder um mich zu haben“, denkt sie,
„Miteinander zu sein, vielleicht machen wir einen Ausflug“.
Und während sie Mutter sein darf,
d.h. mit ihren Kindern sein darf,
denkt sie nicht daran,
dass es Millionen Mütter auf der Welt gibt,
denen genau in diesem Moment das Miteinander
mit ihren Kindern verwehrt wird,
die zum Gebären gezwungen,
niemals Mütter sein dürfen,
wegen Schinkensemmel, weichem Ei und Kaffee mit Milch.

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Es gibt kein Entrinnen (2)

Eines Tages brachte sie ein Baby zur Welt. Es wollte sich zu der Mutter kuscheln, doch man ließ es nicht zu. Man packte das Kleine, warf es in Scheibtruhe und brachte es fort. Es war ein Mädchen. Deshalb brachte man sie in eine Box, in eine ebensolche, wie jene, in der die ihre ersten Tage zubringen musste, die sie soeben zur Welt gebracht hatte. Wäre es ein Junge gewesen, wäre er nach wenigen Tagen auf einen Transporter verladen und tausende Kilometer weit in den Tod geschickt worden. Aber es war ihr egal, sie wollte ihr Baby nur bei sich haben. Mit schreckgeweiteten Augen musste sie mitansehen, wie es ihr entrissen wurde. Es zerriss ihr fast das Herz. Sie verstand es nicht. Es gab daran auch nichts zu verstehen.

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Es gibt kein Entrinnen (1)

Ihr Kopf sinkt nieder. Sie schließt die Augen. Zu ihrer letzten Nacht. Sie weiß es nicht. Kann sie auch nicht, aber sie fühlt es. Ihre letzte Nacht in Gefangenschaft. Ihre letzte Nacht vor der Freiheit des Todes. Sie wird hinausgeführt werden. Kurz wird sie einen Blick auf die Sonne werfen. Das Gras. Die Weite. Das erste Mal. Das letzte Mal. Dann wird man sie auf den Transporter treiben. Sie wird bereits so erschöpft sein, erschöpft von einem Leben des Leidens und des Schmerzes, in dem sie kaum einen Schritt vor oder zurück gehen konnte, dass sie diese paar Meter nicht schaffen wird.

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Vegan heißt ja zum Leben sagen (1)

Es war einmal ein Mädchen namens Liv, was so viel wie Leben bedeutet, zumindest im skandinavischen Raum, die mit ihrer Hündin Nanna spazieren ging. Sie war eine Mischung aus verschiedensten Hütehunden, semmelbraun, mit langem Fell, groß und stämmig, aber gutmütig wie ein Lämmchen. Bei einem Urlaub in Rumänien hatten Liv und ihre Familie die Hündin als Baby auf der Straße aufgelesen. Seitdem war sie bei ihnen und immer an Livs Seite. An diesem Tag war Liv tief in Gedanken versunken gewesen und hatte nicht auf den Weg geachtet. Erst als ein klägliches Muhen an ihr Ohr drang, sah sie auf und versuchte sich zu orientieren. Sie standen mitten zwischen Feldern auf einem Weg. Den Ort hatten sie schon weit hinter sich gelassen. Doch woher kamen die Geräusche, die eindeutig als solche zu identifizieren waren, die Kühe von sich gaben. Kleine Kühe. Endlich machte Liv winzige Hütten aus, vor denen jeweils ein kleiner abgezäunter Bereich war. Wie Minihäuser mit Balkon wirkte es. Und in jeder dieser Hütten befand sich ein Kälbchen.

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Qualprodukt Leder

Leder ist überall, sei es in Form von Schuhen, Taschen, Accessoires, Bekleidung oder Möbeln. Es ist ein Material, das als langlebig und robust gilt. Darüber hinaus ist es atmungsaktiv und angenehm zum Tragen. Dennoch ist Leder die Haut von toten Tieren.

„Wenn die Kühe geschlachtet werden, dann bleibt die Haut übrig und die wird dann zu Leder verarbeitet, so dass es eigentlich recht effizient ist“, lautet die immer noch vorherrschende Meinung und die Lederindustrie widerspricht nicht, denn es hört sich sehr vernünftig an. Wenn die Tiere schon geschlachtet werden, dann kann man doch nichts dagegen sagen, dass ihre Haut verwendet wird. Wäre es, wenn es denn stimmen würde.

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