Vegan ist Körperverletzung & Die Zukunft ist vegan

Je mehr der Veganismus in unserer Gesellschaft Fuß fasst, desto mehr wird er bekämpft. Zusammenfassen lässt sich dies in der Aussage „Vegan ist Körperverletzung“. Woher diese Abwehrhaltung kommt und was für Interessen hinter diesen Diffamierungen stecken, wird hier hinterfragt. Es zeigt sich, dass es nur eine Zukunft geben wird, wenn sie vegan ist.

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Blut, überall Blut

Wir sitzen in der Höhle und starren an die Wand, nicht angebunden, zumindest nicht durch physische Fesseln, sondern gehalten durch Konventionen, soziale Abmachungen und scheinbare Unausweichlichkeiten. Wir bewegen uns nicht, damit wir uns der Illusion hingeben können, wir wären durch Fesseln gebunden. Erst, wenn wir uns bewegten, würden wir bemerken, dass es keine Fesseln gibt. Illusion von heiler Welt in Anbetracht des Unterganges, weil es uns die Bilder sagen. Nein, es ist nicht schlimm, sondern gut. Wir müssen nur immer so weitermachen, wie bisher. Nicht ablenken lassen vom bisherigen Weg, der doch erfolgreich war. Alle leben im Wohlstand. Alle haben einen Kühlschrank und ein Auto und einen Fernseher. Wer es nicht hat, ist selbst schuld. Ein Weg der Erfolgreichen, wenn man nur brav sitzen und der Illusion treu bleibt.

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Meine Straße – Meine Regeln

Wilhelm Wurst war ein guter Autofahrer. Zumindest hielt er sich dafür. Seit er ein kleiner Junge war, träumte er von großen, ps-starken Autos. Er arbeitete hart, um sich seinen Traumwagen leisten zu können, dazu ein schmuckes Häuschen und ein nettes Frauchen. Doch das Wichtigste war und blieb das Auto. Das Haus war dazu da, dass man am Abend die Füße hochlegen und sich bedienen lassen konnte, die Garage, um sein geliebtes Auto darin abstellen zu können und das Frauchen als Aufputz auf dem Beifahrersitz. „Ich bin ein glücklicher Mann“, meinte er, wenn er mit stolzgeschwellter Brust, die das halboffene Hemd nur allzu offen zeigte, einen Raum betrat, in dem sich mindestens eine Person befand. Lässig, männlich, ein Geschenk für die Frauenwelt, davon war er überzeugt.

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Du hast Dich in mein Herz geschlichen

Eigentlich bin ich der Prinz im Haus. Nicht von Anfang an, natürlich. Wenn man als kleiner Welpe zu seinen Besitzern kommt, dann gilt es zunächst, die Lage zu sondieren. Kluge Hunde tun das, und zu dieser Sorte kann ich mich, bei aller Bescheidenheit, zählen. Nicht so wie andere, die mit Übereifer und Unverfrorenheit in das Haus stürmen und alles in Besitz nehmen. Das haben die Menschen nicht so gerne. Einem Welpen wird wohl noch so manches nachgesehen, doch es bleibt etwas im Gedächtnis haften. Ich, für meinen Teil, gab mich schüchtern.

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Ich wünsche Dir eine Begegnung

Inmitten des Frühlings, der Zeit des Aufblühens, fühlte ich mich selbst Verblühen. Gerade zu der Zeit des Neubeginns, erahnte ich in mir ein Ende. Während jener hoffnungsfrohen Zeit, waltete in mir die Trostlosigkeit. Lähmende Verlassenheit und träge schleimige Abwesenheit von Geräuschen, nicht einmal Stille, herrschte in mir. Dort, wo es eben noch so reichlich gesprudelt hatte, war die Quelle versiegt, und als ich vor die Türe trat, bloß um die Runde um den See zu gehen, um etwas zu tun, als ich über die Wiese ging, ein bestimmtes Ziel vor Augen, das Weggehen, und die Wiederkunft, da sah ich ihn.

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Menschen aus Freilandhaltung

Volker Matis, seines Zeichens Sekretär des Vorsitzenden des Clubs der 10 Großen, worunter die zehn größten Konzerne der Welt fallen, konnte sich glücklich schätzen, am geheimen Gipfel teilnehmen zu können. Innerhalb kürzester Zeit hatte er es geschafft, für seinen Chef, Herrn Hademar Wilhelm-Cock, unentbehrlich zu machen. Vorsichtig schaltete er das Aufnahmegerät ein, um die Eröffnungsrede seines unmittelbaren Vorgesetzten aufzuzeichnen.

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Die christliche Verlogenheit

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“, lässt Johannes (14,6) in seinem Evangelium Jesus sagen. Der Weg, den wir gehen, die Wahrheit, die wir verkünden und das Leben, das wir achten sollten. Doch die meisten Christen, egal ob in der Hierarchie oben oder unten, scheren sich nicht darum. Doch was haben die Christen schon mit Jesus zu tun? Aha, den Weg ist er gegangen? Das kann schon sein, aber das ist mir zu mühsam. Sie hören die Botschaft, jeden Sonntag, verlassen die Kirche und machen es ganz anders. Denn was ihren Weg säumt, sind die Verlogenheit und der Tod.

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Ostern – Das Mordsfest

Ostern, so dachte ich immer und so hatte ich es auch gelernt, ist das Fest der Kreuzigung und der Auferstehung Jesu Christi, des Sohnes Gottes, des Messias, der auf die Erde kam, um die Menschen zu erlösen. So weit die christliche Lehre. Deshalb strömen auch die Menschen zusammen, am Tag der Auferstehung, um den zu preisen, der den Tod überwunden hat, das letzte Lamm, das geschlachtet wurde. Ehrfürchtig sitzen sie da und lauschen andächtig den Worten des Priesters, der dieses Opfer lobt und es glorifiziert. Stumm und demütig die Gemeinde, wortgewaltig der Prediger, doch noch während diese endgültige Überwindung des Todes gefeiert und bestaunt wird, die frohe Botschaft mit eingefrorener Miene gehört wird, ist selbst das Gotteshaus, wie es so euphemistisch genannt wird, voll des Todes, denn es ist üblich zu dieser Auferstehungsmesse unsere Mitgeschöpfe in toter Form mitzubringen. Da stehen sie vor dem Altar, zu dem laut CIC Frauen keinen Zutritt haben, die Körbe mit den Körpern der Toten, fein säuberlich in Stücke gehackt und angerichtet. Doch nicht nur, dass der Priester sie nicht samt und sonders zum Teufel jagt mit den Mordopfern, nein es wird auch noch gesegnet. Zusammengefasst kann also gesagt werden, während man die Auferstehung feiert und sich darüber freut, dass kein Opfer mehr notwendig ist, werden Millionen von Opfern dargebracht. Gottes Schöpfung wird zu Grabe getragen, während Jesu dasselbe verlässt. Ein offenkundiger Widerspruch, der nicht gesehen wird.

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Bis zum letzten Atemzug

Gefangen in den Alltäglichkeiten,
vereinnahmt von all den Dingen,
die zu tun sind,
zusammengepresst vom Druck des Faktischen,
hatte ich keine Wahl,
weil ich sie nicht haben wollte.
Keine Zeit.
Keine Geduld.
Keine Notwendigkeit.

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Lebendig in kochendem Wasser

“Ganz ruhig, es ist alles gut”, hörte Martinique eine vertraute Stimme, die wie aus weiter Ferne zu ihr drang, da sie den Sinn nicht fassen konnte, nur die Intention, “Du bist in Sicherheit, es kann Dir nichts passieren.” Langsam kam sie zu sich, da sie Christians Hände spürte, die eine, die sie hielt, die andere, die ihr sacht über die Stirn, die Wange strich. Es war wohl noch mitten in der Nacht, da sie ihn nur schemenhaft wahrnahm, als sie es endlich wagte die Augen aufzuschlagen.

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