Ihr habt mir mein Kind gestohlen

In dieser Episode möchte ich Euch einen Perspektivenwechsel anbieten, indem drei Mütter erzählen, wie es ihnen ergeht, wenn ihnen mit aller Selbstverständlichkeit die Babies weggenommen werden. Ein bisschen was zum Nachdenken, gerade angesichts des Muttertags – und hoffentlich auch eine Anregung Veränderungen voranzubringen, denn egal welche Spezies, Mütter lieben ihre Kinder und niemand hat das Recht, sie zu trennen.

Hier kannst Du die Episode „Ihr habt mir mein Kind gestohlen“ hören.

Alles Gute zum Muttertag

Als Stella an diesem Morgen zu mir kam und mich wie immer freudig begrüßte, bemerkte ich bereits ihre Unruhe, aber auch die Vorfreude auf das Kommende. Es war ihr erstes Kind.

„Du machst das sicher gut“, flüsterte ich ihr ins Ohr.

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Weltgalgotag

Die Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkennt rd. 400 Rassen. Dennoch gibt es einen Weltgalgotag am 01. Februar. Galgos sind wunderbare Hunde, wie viele andere auch. Vor allem die Geschwindigkeit von 60 km/h, die sie erreichen können, ist beeindruckend, neben ihrem sanften Wesen und dem eleganten Erscheinungsbild. Ginge es allerdings nur danach, müsste es wohl für jeden einzelnen Hund einen Welttag geben, denn jeder zeichnet sich durch individuelle, besondere Eigenschaften aus. Warum es gerade einen Weltgalgotag gibt hat einen traurigen Hintergrund. Nicht von ungefähr wurde der 01. Februar gewählt, denn an diesem Tag endet die Jagdsaison in Spanien und läutet das Leid für tausende dieser Hunde ein.

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Wir wollen nicht, dass sich wer unwohl fühlt

Du isst so gut, wie kein Fleisch mehr. Hast Du mir erzählt.
Ich habe Dich angesehen und gewusst, Du lügst.
Nein, eigentlich hast Du nicht gelogen, denn fast kein Fleisch mehr, das ist doch Auslegungssache.
Was ist mit der Pizza, habe ich gefragt.
Na Pizza, die esse ich schon mit Salami.
Es schmeckt halt einfach zu gut.

Das verstehen wir doch.
Wir wollen doch nicht, dass Du Dich unwohl fühlst.

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Misshandlung aus Liebe – die alltägliche Qual unserer Haustiere

Grundsätzlich wissen wir Bescheid, über die Ausbeutung von sog. Nutztieren in der Industrie – und sind gerne bereit, es nicht gutzuheißen. Ganz anders sieht es aus, wenn wir uns die Situation unserer sog. Haus- oder Heimtiere ansehen, denn da kommen die verschiedensten emotionalen Befindlichkeiten mit ins Spiel, um uns einen freien Blick auf deren eigentliche Bedürfnisse zu verstellen.

Hier kannst Du die Episode „Misshandlung aus Liebe – die alltägliche Qual unserer Haustiere“ hören.

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Pelz ist Mord

Es ist ethisch vertretbar, wieder, heißt es, Pelz zu tragen. Nach fast 30 Jahren Aufklärungsarbeit, wird so viel Pelz verkauft wie nie zuvor. Und das obwohl Nerz-, Persianer- und Fuchsmantel schon lange aus unserem Straßenbild verschwunden sind. Sie gelten als Relikt. Trotzdem werden 140.000.000 Tiere jedes Jahr wegen ihres Pelzes umgebracht, 85% davon qualvoll in Tierfabriken. Im Frühjahr zur Welt gekommen, verbringen sie die wenigen Monate, die sie leben dürfen in engen Drahtgitterkäfigen, durch die die Exkremente einfach auf den Boden fallen und sie sich die Fußsohlen aufreißen. Zuletzt werden sie lebendig gehäutet oder durch Gas, Stromschlag oder Genickbruch getötet.

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Erkenntnis ist irreversibel

Warum sind ethisch motivierte Veganer*innen bloß so aufdringlich, radikal und extrem? Warum versuchen sie uns ständig, ihre Lebensweise aufzudrängen? Tun sie das? Vielleicht sollte man einfach anders fragen: Warum setzen sich diese Menschen so penetrant und hartnäckig für eine Welt ein, in der Leiden und Tod vermieden wird, wo es vermeidbar ist? Warum legen sie Wert darauf, dass alle Lebewesen in Freiheit und Glück einfach ihr Leben leben können? Ich möchte Euch in dieser Episode die Geschichte von Rebekka erzählen, die erkennt, wie viel Leid auch sie mitverursacht, und weil sie hinter diese Erkenntnis nicht mehr zurück kann, setzt sie sich ein, vielleicht radikal, aber auf jeden Fall konsequent, weil sie nicht mehr anders kann.

Hier kannst Du die Episode „Erkenntnis ist irreversibel“ hören.

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Pelz in Österreich

Seit 2005, also mit Inkrafttreten eines bundesweiten Tierschutzgesetzes, sind Pelzfarmen in Österreich verboten. Die Erzeugung von Pelzen ist die eine Seite, der Handel damit die andere. Auch wenn es in Österreich keine Pelzfarmen mehr gibt, so wird doch weiterhin Pelz verkauft und verarbeitet. Fur industry beziffert die Höhe der Exporte an verarbeitetem Pelz mit € 7,3 Mill. für das Jahr 2017[1] . Das bedeutet, dass angenommen werden kann, dass zumindest ein Drittel dieses Wertes als Pelz importiert wird, denn das Fell der 60.000 Füchse[2], die angeblich von österreichischen Jäger*innen geschossen werden, fallen nicht unbedingt stark ins Gewicht.

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Ihr habt mir mein Kind gestohlen (2)

Meine Babies!

Ihr lagt neben mir und ich konnte nichts für Euch tun, weder für Euch, noch für mich. „Mama, warum liegst Du einfach nur da und baust uns kein Nest? Warum spielst Du nicht mit uns? Hast Du uns nicht lieb?“, schient ihr zu fragen. Aber es ist, weil ich nicht anders konnte. Doch mein Martyrium begann nicht erst mit Eurer Geburt, sondern bereits lange Zeit davor. Ich wurde auserkoren, Babies zu bekommen. Alle anderen werden nach 6 Monaten Leidenszeit geschlachtet, aber ich durfte länger leben. Was für eine Farce!

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Unbetäubt

Es gibt kein Entrinnen, für sie nicht und auch nicht für all die anderen, hunderte ihrer Gefährt*innen. Von Anfang an hatte sie keine Chance, sie, und all die anderen, denn sie war als Schlachtvieh geboren worden. Es war beschlossen. Für sie wurde es beschlossen, dass sie auf die Welt kommen sollte, um ermordet zu werden. Zügig gemästet. Es dauert nur wenige Monate. Eine allzu kurze Lebenszeit. Aber deshalb war sie auf die Welt gekommen, um den Menschen zu dienen. Sie war ihr Eigentum, mit dem sie machen durften, was sie wollten. Mehr noch, Gott selbst hatte es sanktioniert, hatte gesagt, dass der Mensch mit den anderen Kreaturen verfahren dürfe, wie er wolle. Zumindest wird es behauptet.

Doch was ist das für ein Gott, der es gutheißt, dass andere Lebewesen grausamst massakriert werden? Was ist das für eine Religion, die es verlangt, dass unseren Mitgeschöpfen unnötige Qualen auferlegt werden?

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