Die Schweinsbratenfresser

Der Schweinsbraten ist eines der Lieblingsgerichte der/des gelernten Österreicher*in. Man bekommt ihn in jedem Wirtshaus und von der Festtagstafel im trauten Heim ist er auch nicht mehr wegzudenken. Ein Volk der Fleischfresser ist ein Volk der Weltvernichter. So einfach ist es. Wegen unserer Fleischsucht müssen immer noch mehr als 800 Millionen Menschen auf der Welt hungern. Würde man ihnen Soja, Mais und Getreide einfach lassen, statt sie ihnen vom Teller zu klauen, um diese wertvollen Kalorien durch die Tiere zu schleusen, könnten wir nicht nur alle satt machen, sondern noch viel mehr Menschen ernähren, aber nein, wir stehlen was wir kriegen. Auch den Regenwald, dem für die Futtermittel der Garaus gemacht wird und weil wir schon dabei sind, lassen wir sie auch gleich verdursten, weil das Wasser ebenso gebraucht und verunreinigt wird – für unseren Schweinsbraten, aber auch das Steak oder die Hühnerbrust. Auch den Klimawandel bekommen die Ärmsten der Armen als erste zu spüren, der zu einem Großteil auf die Intensivtierhaltung zurückzuführen ist. Aber was interessiert schon die Natur, die Artenvielfalt oder die fernen Länder, so lange wir uns krank, fett und offenbar dumm fressen können. Denn eine vegane Welt wäre eine ohne Pandemien ohne Hunger, mit ausreichend Anbaufläche, regenerierten Meeren, frischem Wasser und gesunden Menschen. All das ist bekannt und es ist nachvollziehbar, dass man es schon nicht mehr hören will. Dennoch macht der Großteil der Menschen so weiter wie bisher und lässt sich den Schweinsbraten schmecken und das Steak und das Hühnerfilet.

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Fleischessen ist Privatsache

Natürlich ist Fleischessen Privatsache. Schließlich geht es niemanden etwas an, was auf meinem Teller und anschließend in meinem Magen landet. Es ist Privatsache, wenn für mich 150.000.000.000 Tiere jedes Jahr malträtiert, verstümmelt, misshandelt und grausam getötet werden. Es ist Privatsache, dass für meinen Fleischkonsum die Biodiversität und die Artenvielfalt zerstört werden. Genauso ist es Privatsache, dass wegen meines Fleischkonsums immer mehr Menschen verhungern oder von ihrem Land vertrieben werden. Und natürlich ist es auch Privatsache, dass dadurch das Klima und die Natur zerstört werden. Alles Privatsache. Da brauchen die Veganer*innen nicht kommen und glauben, man könnte mit Fakten punkten, denn was ich nicht hören will, dass schiebe ich kurzerhand unter das Etikett „Missionierung“ und schon ist es diskreditiert. Und umso aggressiver sie das machen, desto rechter haben sie.

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Ignorant, ignoranter, Mensch

„Der Veganismus gehört zu den großartigsten, schönsten und sanftesten Entdeckungen der Menschheit, denn er bietet die Möglichkeit, zu leben, ohne Tiere zu töten oder zu quälen, er befreit vom Zwang, zu leugnen und zu verdrängen, er tut niemandem etwas zuleide und setzt mit alledem gewaltige Energien frei. Und nebenbei gesagt: Leichter und billiger lässt sich der Planet kaum retten.“ (ZEIT-Magazin)

Alles spricht dafür, nichts dagegen.

Vegan zu leben bedeutet, kein Leid zu verursachen.

Vegan zu leben bedeutet, die Natur zu schützen und nicht länger auszubeuten.

Vegan zu leben bedeutet, den Welthunger besiegen zu können.

Vegan zu leben bedeutet, die Artenvielfalt zu schützen.

Vegan zu leben bedeutet, gesund zu sein.

Alles spricht dafür, nichts dagegen.

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