Rettung

Love, Peace & Tofu von Daniela Noitz by Daniela Noitz

Wer ernsthaft etwas gegen den Klimawandel und den Hunger und für das Wohl unserer menschenlichen und nicht-menschlichen Mitgeschöpfe, unsere Gesundheit, die Artenvielfalt und die Rettung der Umwelt tun möchte kommt am Veganismus nicht vorbei, wie ich in dieser Episode darlege.

Hier kannst Du die Episode „Rettung“ hören.

Vegan ist Körperverletzung & Die Zukunft ist vegan

Je mehr der Veganismus in unserer Gesellschaft Fuß fasst, desto mehr wird er bekämpft. Zusammenfassen lässt sich dies in der Aussage „Vegan ist Körperverletzung“. Woher diese Abwehrhaltung kommt und was für Interessen hinter diesen Diffamierungen stecken, wird hier hinterfragt. Es zeigt sich, dass es nur eine Zukunft geben wird, wenn sie vegan ist.

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Vegan ist Körperverletzung

Ein reißerischer Artikel behauptete, vegan sei Körperverletzung. Wenn wir den Gedanken weiterverfolgen und genauer hinsehen, werden wir feststellen, in gewisser Weise stimmt es – ist nur die Frage für wen. Das Ergebnis wird vielleicht überraschen, auch wenn es letzendlich nicht überraschend ist, sieht man sich nur einmal an, wer von einer nicht-veganen Ernährung und Lebensweise profitiert. Dann wird schnell klar, wie viel an der obgenannten Aussage stimmt und welcher Anteil daran pure Propaganda ist.

Hier kannst Du die Episode „Vegan ist Körperverletzung“ hören.

Antibiotic Resistance endangers Human Life

“Take care of the people instead of the critters” is an argument that is tried again and again in order not to have to deal with the subject of animal rights. Many factors speak a clear language for the connection between animal and human rights activism. Enormous cultivation areas are required to feed the approximately 80,000,000,000 farm animals, which are preferably planted in rainforest areas, for which the corresponding forests and people have to give way, with all the known consequences. In addition, it is extremely inefficient to pass high-quality food through the animal before it is given to humans. Around 80% of the nutritional values are lost in this way. With a purely plant-based diet, no child in the world would have to die of hunger anymore. So, the connection is not that difficult to find. Another is the administration of antibiotics to animals whose bodies are eaten and antibiotic resistance and the formation of multi-resistant germs.

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What not to say

I would like to try again the definition of veganism of the Vegan Society from the year 1979, just to determine clearly from the beginning what forms the basis for the following statements:

“Veganism is a way of life that seeks – as far as practically feasible – to avoid all forms of exploitation and cruelty against suffering animals for food, clothing and other purposes; and subsequently promotes the development and use of animal-free alternatives for the benefit of humans, animals and the environment. With regard to nutrition, this means doing without all products that are wholly or partly obtained from animals.“

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Was man alles nicht sagen darf

Ich möchte noch einmal die Definition der von Veganismus der Vegan Society aus dem Jahre 1979 bemühen, nur um von vornherein eindeutig festzulegen, was die Grundlage für die folgenden Aussagen bildet:

„Veganismus ist eine Lebensweise, die versucht – soweit wie praktisch durchführbar – alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an leidensfähigen Tieren für Essen, Kleidung und andere Zwecke zu vermeiden; und in weiterer Folge die Entwicklung und Verwendung von tierfreien Alternativen zu Gunsten von Mensch, Tier und Umwelt fördert. In Bezug auf die Ernährung bedeutet dies den Verzicht auf alle Produkte, die zur Gänze oder teilweise von Tieren gewonnen werden.“

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Die Mottenfalle oder die nicht Perfekte Welt

Antwort auf den offenen Brief eines bekennenden Fleischfressers an die heuchlerischen Veganer*innen

Sehr geehrter Herr Karnivore!

Vielen Dank für Ihr sehr erhellendes Schreiben. Es befruchtet dem interkulturellen Diskurs zwischen Karnivoren und Veganer*innen, wenn man weiß, wie der andere denkt und vor allem, wie er argumentiert. Weiters geht daraus hervor, dass nach wie vor sehr viel Unwissen oder Nicht-Wissen-wollen herrscht, ja das Unwissen oder Nicht-Wissen-wollen das Wissen bei Weitem übersteigt. Das erste grobe Missverständnis, das den gegenseitigen Umgang vehement erschwert, ist der Glaube daran, dass Veganer*innen so etwas wie einen Moralkodex haben, den sie alle, samt und sonders zu befolgen haben, einen von außen vorgegebenen, wie wir es z.B. von Religionsgemeinschaften oder diktatorisch geführten Parteien kennen. Interessant, wie da die eigenen Vorerfahrungen anderen wieder einmal übergestülpt werden, vor allem das hierarchische, paternalistische Denken, dass es unter Veganer*innen nicht gibt und gar nicht geben kann. Und das aus einem sehr wichtigen Grund, dem jeden, der noch unvertraut ist, ins Stammbuch geschrieben sei.

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Die Mottenfalle oder Die schwerwiegenden ethischen Verstöße der Veganer*innen

Ein offener Brief eines bekennenden Fleischfressers an die heuchlerischen Veganer

Sehr geehrte Damen und Herren aus Veganien!

Immer wieder und wieder versucht ihr mir ein schlechtes Gewissen zu machen, weil ich Fleisch esse. Dabei esse ich nur ganz wenig, so höchstens einmal am Tag. Und dann nur das vom Nachbarbauern, der es liebevoll zu Tode streichelt. Ich weiß das, ich war dabei, also quasi. Bitte ich lebe ja in der Stadt und der Nachbarbauer ist in Argentinien, aber im Sinne der Globalisierung und der weltweiten Toleranz sind wir doch alle Nachbarn. Jetzt werdet ihr auch noch nationalistisch, ihr heuchlerisches Pack, rassistisch wahrscheinlich gar. Wieder ein moralischer Makel. Und der streichelt seine Tiere ganz liebevoll zu Tode, wie erwähnt. Das habe ich selbst gesehen, also quasi. Er hat es mir gesagt. Ich kann zwar nicht brasilianisch, aber das muss es geheißen haben. Aber das alles brauche ich gar nicht anzuführen, denn die eigentlichen Heuchler seid ihr. Für euch werden vielleicht keine Tiere getötet, aber ich habe es jetzt mit eigenen Augen, mit diesen in meinem Gesicht, gesehen. Und ihr lasst nicht töten, ihr tötet selbst. Das habe ich gesehen, also das kam so. Ich war mit meiner lieben Frau bei einer von euch auf Besuch. Und wie ich mich so umsehe, da entdecke ich es. Ich war zunächst so schockiert, dass ich gar nicht hinzusehen wagte. So verlogen und heuchlerisch. Selbst es aufzuschreiben fällt mir schwer. Ihr müsstet sehen wie meine Hände zittern vor Wut und Scham.

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Vegan Means Saying Yes to Life (6)

“I think that’s the crux of the matter,” said Zoe, “How can I get people to see the suffering and the other consequences of their actions without being immediately distracted by other things such as the loss of the hierarchical order or of one’s own accustomed lifestyle? How can I touch people?“
„Why is it connected with the loss of the hierarchical order?“, Liv interjected.
“Imagine if we would actually give our non-human fellow creatures the freedom they are entitled to, that is, to shape their own lives,” Zoe replied, “Then that would mean that people would have to quickly recognize that they are other species not dependent on us. You can do this very well without us. Without this dependency, however, we would no longer have power and as long as we live in a society in which it is self-evident that power is something worth striving for, one will not want to accept this loss. Some lead countries, other corporations, still others believe that they have to exercise their power over women and children and those who do not have all these opportunities have animals. „

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Vegan heißt Ja zum Leben sagen (6)

„Ich denke, das ist der Knackpunkt“, meinte Zoe, „Wie kann ich Menschen dazu bewegen, das Leid und die anderen Konsequenzen ihres Handelns zu sehen, ohne sofort von anderen Dingen abgelenkt zu werden wie z.B. den Verlust der hierarchischen Ordnung oder des eigenen, gewohnten Lebensstils? Wie kann ich Menschen berühren?“
„Wieso ist es mit dem Verlust der hierarchischen Ordnung verbunden?“, warf nun Liv ein.
„Stell Dir vor, wir würden unseren nicht-menschlichen Mitgeschöpfen tatsächlich die Freiheit zugestehen, die ihnen zusteht, also ihr Leben selbst zu gestalten“, erwiderte Zoe, „Dann würde das bedeuten, dass die Menschen ganz schnell erkennen müssten, die anderen Spezies sind nicht abhängig von uns. Sie können das sehr gut ohne uns. Ohne diese Abhängigkeit allerdings, hätten wir keine Macht mehr und so lange wir in einer Gesellschaft leben, in der es selbstverständlich ist, dass Macht etwas Erstrebenswertes ist, wird man diesen Verlust nicht hinnehmen wollen. Manche führen Länder, andere Konzerne, wieder andere meinen, ihre Macht gegenüber Frauen und Kindern ausüben zu müssen und wer all diese Möglichkeiten nicht hat, verfügt über Tiere.“

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