Nieder mit der Niederwildjagd!

Ein wunderschöner Herbsttag. Ich gehe spazieren, zwischen Feldern im Sonnenschein, als mir auffällt, dass viele Autos parken, in erster Linie Jeeps. Als ich an ihnen vorbei bin, entdecke ich die Besitzer*innen. In orangen Jacken stehen sie entlang eines Feldes. Ich möchte mir das näher ansehen, doch ein Schild hindert mich am Weitergehen. „Treibjagd. Durchgang verboten“ ist darauf zu lesen. Deshalb bleibe ich einfach stehen und beobachte. Da fangen die Treiber*innen an, durch das Feld zu gehen. Sie machen Lärm, damit sie das Wild den Jäger*innen vor die Flinte treiben. Die Tiere geraten in Panik. Sie versuchen zu fliehen, doch es gibt kaum ein Entrinnen. Sie sind umstellt. Gleichheit der Mittel sieht anders aus.

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Die wahren Corona-Opfer

Corinna war der wunderbarste Hund, den man sich vorstellen kann. Sie war vier Monate alt, als sie zur Familie Maier, bestehend aus Vater, Mutter und zwei Kindern, kam. „Wir schaffen uns jetzt einen Hund an“, hatte der Vater gesagt, als er wegen Corona in Kurzarbeit geschickt wurde, „Dann haben wir einen Grund hinauszugehen und es ist nicht so fad.“ Die Kinder waren begeistert, denn sie hatten schließlich auch Heimschule und der Hund wäre doch ein toller Ausgleich für die fehlenden Kontakte zu ihren Freund*innen. Bloß die Mutter legte ein schwaches Veto ein. „Irgendwann wird dieses komische Corona wieder vorbei sein und Du wirst wieder in die Firma gehen und ihr zur Schule. Am Nachmittag werdet ihr Euch mit Euren Freund*innen treffen wollen. Dann wollt ihr sicher auch wieder in Urlaub fahren und was wird dann mit dem Hund“, meinte sie, doch bis dahin würde noch viel Zeit vergehen, das würde sich schon alles finden, meinte der Rest der Familie. So kam Corinna ins Haus.

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Wir lieben Pandemien

Heute vor genau einem Jahr wurde in Österreich der erste Lockdown, nach einer allgemeinen Ankündigung und ungezählten Zusammentreffen, die durchaus mitgeholfen haben, das Virus noch schnell tatkräftig zu verbreiten, in die Tat umgesetzt. Wer sich erinnert, alle Geschäfte schlossen, außer denen, die die Grundbedürfnisse befriedigen sollten, die Gastronomie, die Schulen und die Menschen, für die es möglich war, arbeiteten im Home-Office. Wenn man einkaufen ging, dann nur mit Maske, Desinfektionsmittel und dem Babyelefanten. Wegen dem Abstand war es, wer sich erinnert. Geradezu gespenstisch war es auf den Straßen. Damals wurden die Beschränkungen sehr ernst genommen und sicherheitshalber Klopapier und Nudeln gehortet. Warum Klopapier, das wusste zwar niemand, aber nachdem einmal jemand damit angefangen hatte und einige es nachmachten, mussten es irgendwann alle tun. Nach dem Motto, „Ich kenne den Grund zwar nicht, aber wenn die anderen es machen, dann wird es einen geben und bis ich ihn entdecke, ist eventuell für mich nichts mehr übrig.“ Denn als erst kommt die Selbstversorgung und dann die Solidarität.

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Vegan ist Körperverletzung: Kinderernährung

Vegane Ernährung ist extrem, radikal und nährstoffarm. So herrscht noch immer die landläufige Meinung, die auch kräftig unterfüttert wird. Dass diese Aussagen falsch sind und falsch sein müssen, sollte sich jedem, der sich nicht von der Pharma- oder Fleischlobby indoktrinieren lässt, schon deshalb logisch erscheinen, weil sogar die allseits anerkannte Ernährungspyramide bei einer ausgewogenen Ernährung einen Anteil von 75% vegan für gut erklärt. Sieht man sie sich genauer an, so erkennt man auf den ersten Blick, dass tierliche Produkte nur ganz in der Spitze vorkommen, das bedeutet, sie sollen in Maßen genossen werden. Demgegenüber wird der tägliche Verzehr von pflanzlichen Ölen, Nüssen, Samen, Gemüsen, Hülsenfrüchten und Obst empfohlen. Diese Lebensmittel machen den Hauptanteil der veganen Ernährung aus. Das wird gerne geflissentlich übersehen und Fakten scheren den Durchschnittskonsumenten nicht, weil die eigentlichen Beweggründe, die Pyramide auf den Kopf zu stellen, viel mit Gewohnheit, Tradition und vor allem anhaltender Indoktrination zu tun hat, in die die entsprechenden Industriezweige viel Geld investieren.

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