Normal und extrem

Normal ist es kurz vor Weihnachten einen gefällten Baum ins Haus zu bringen und ihm langsam beim Sterben zuzusehen, während das sog. Fest der Liebe gefeiert wird. Ab dem 06. Januar sieht man dann überall die Baumleichen herumliegen, ausgedient, weggeworfen und das alles für eine paar Tage der Behübschung.

Extrem ist es, sich in der Natur einen Baum zu suchen, den man für die Wildtiere mit etlichen Leckerbissen behängt. Extrem, weil man den Baum leben lässt und die Behübschung nicht nur für sich selbst macht, sondern auch um anderen Gutes zu tun. Aber das extremste ist, dass man den Baum nicht käuflich erwirbt und besitzen will, sondern ihn einfach in Ruhe lässt.

Weiterlesen

Tierrechte schützen Menschenrechte

Wer sagt, er habe mit Tierrechten nichts am Hut, weil es doch so viel Leid auf der Welt gäbe, das Menschen betrifft und man müsse sich zuerst um die Menschenrechte und deren Durchsetzung bemühen, begeht eine glatte Themenverfehlung. Denn Menschenrechte und Tierrechte und deren Umsetzung setzen voraus, dass man Respekt und Ehrfurcht vor dem Leben an sich hat. Wer Tiere quält, macht auch vor Menschen nicht halt. Wer beim Anblick eines Tieres nur die Eurozeichen in den Augen glitzern hat, macht es auch beim Menschen. Deshalb wäre es höchste Zeit weder von Menschen- noch von Tierrechten zu sprechen, sondern von Lebensrechten. Eines dieser grundlegenden Rechte bestünde darin, dass jedes Lebewesen die Freiheit habe sich in seinem Umfeld, seiner Natur gemäß, in dem ihm typischen Sozialverband frei entfalten kann. Schon allein daran lässt sich zeigen wie umfassend Menschenrechte von Tierrechten abhängen.

Kühe leben in Herden. Normalerweise. Kuhmütter haben eine Tragzeit von ca. neun Monaten, wie der Mensch, und säugen im Anschluss mit ihrer Milch, die von der Zusammensetzung auf die Bedürfnisse des Kuhbabys abgestimmt ist, und beim Menschen Krebs, Osteoporose etc. befördert, acht bis zehn Monate lang. Der Nachwuchs wird in den Sozialverband eingeführt und wächst darin auf. Während der Periode der Milchproduktion wird dem Körper der Mutter enormes abverlangt, so dass sie selbst bei bester Futtergabe an Gewicht verliert. Das wäre in der Natur nicht weiters tragisch, da sie auch wieder eine Periode der Erholung kennt.

Weiterlesen

Aus dem Leben einer Milchkuh

Die Kuh ist, ebenso wie der Mensch, ein Säugetier. Damit ein Säugetier Milch produziert muss es ein Baby bekommen. So werden weibliche Kühe, die zur Milchproduktion herangezogen werden, so früh wie möglich künstlich besamt und gebären nach neun Monaten ein Kalb, das ihnen sofort wieder weggenommen wird, da dieses sonst die Milch einfach wegtrinken würde. Stattdessen erhält es angereicherte Sojamilch. Um einen Liter Milch zu produzieren, muss das Herz 500 Liter Blut durch das Euter pumpen. Das ergibt 20.000 Liter bei einer Milchleistung von 40 Litern pro Tag, was die Regel ist, zumindest in der Milchindustrie. Natürlich wären sechs Liter pro Tag. Dazu kommen noch ca. 50.000 Pumpleistungen für die Leber, die für den Stoffwechsel von entscheidender Bedeutung ist, zusätzlich zur Durchblutung des restlichen Körpers. Vergleichbar ist diese Leistung mit der eines Rennpferdes im Galopp. Sie bestreitet quasi vier- bis sechsmal pro Tag einen Marathon, sieben Tage in der Woche, 44 Wochen im Jahr.

Weiterlesen

Wo bist Du?

Wo bist Du?

 

Wenn sie ihr das Baby direkt nach der Geburt

von der Brust wegreißen,

damit ihr ihre Milch trinken könnt

und sie den Schmerz einer Mutter aus sich herausschreit,

stundenlang, tagelang.

 

Seid ihr so blind vor Gier,

so taub vor Eigennutz.

Wo bist Du?

Weiterlesen